BERNDS wird elektrisch!
Wir haben uns entschieden – anders als andere Firmen – uns nicht ausschließlich auf ein Antriebssystem festzulegen und anzubieten. Durch das Verbauen von Antrieben verschiedener Anbieter, werden wir den unterschiedlichen Ansprüchen unserer Kunden besser gerecht.
Ganz nach dem BERNDS-Prinzip: Jeder ist anders - BERNDS passt dazu!
Viele Antriebssysteme wurden von uns getestet und wir haben eine Auswahl getroffen.
Diese Seite ist im Aufbau. Wir werden in den nächsten Wochen technische Daten und Bilder ergänzen. Bitte informieren Sie sich zunächst über die Homepage der Hersteller.
Hersteller der E-Antriebe
Ansmann
Deutscher Hersteller sehr hochwertiger Akkus und Motoren im Vorderradnabe
www.ansmann.de
Gruber Assist
Österreichischer Hersteller für Tretlagermotoren
www.gruberassist.com
GoShwissDrive
Schweizer Hersteller für Hinterradnabenmotoren
www.go-swissdrive.com
Warum die Vielfalt?
Zunächst muss man unterscheiden zwischen:
a) wie wird der Antrieb gesteuert
b) welches Rad wird angetrieben
c) wo sitzt der Motor
Wie wird der Antrieb gesteuert:
• Kraftabhängig (eher für sportlichere Fahrer)
• Geschwindigkeitsabhängig (für gemütliches, entlastetes Fahren)
Welches Rad wird angetrieben:
• Vorderrad ist bei guter Lastverteilung von Vorteil da man einen Allradantrieb haben.
Nur bei extremen Steigungen (10% und mehr) und auf Schotter kann das Rad durchdrehen (ohne Verlust der Kontrolle über das Rad).
• Hinterrad ist gut im Gelände (siehe oben). Nachteil man kann nur Kettenschaltungen verwenden.
Wo sitzt der Motor:
• Ein Motor bedeutet mehr Gewicht. Je tiefer dieses sitzt, desto besser das Handling des Rades.
Das ist der Grund, warum Tretlagermotoren bei 28 Zoll Rädern besser beurteilt werden, als Nabenmotoren.
Bei 20 Zoll Rädern wie beim Bernds, ist der Raddurchmesser 10cm kleiner als beim 28 Zoll Rad.
Das Gewicht des Motors sitzt somit auf der gleichen Höhe wie bei einem Tretlagermotor.
(Tretlagermotoren haben bei 20Zoll (bei 28Zoll natürlich auch) nur den Vorteil, dass die Motorkraft über ein Getriebe läuft (Naben oder Kettenschaltung) und deshalb muss der Elektromotor keinen so großen Drehzahlbereich abgedeckt.
Allerdings sind die Motoren in den von uns eingesetzten Nabenmotoren so durchzugsstark, dass das als Vorteil vernachlässigt werden kann.
Außerdem ist es natürlich vom Fertigungsaufwand reizvoll ein komplettes System einzubauen in dem Motor, Tretlager ,Akku und Steuerung eine Einheit bildet, da dies für die Firmen weniger Montageaufwand bedeutet.
Bei unseren Falträdern und Tandems würde ein Tretlagermotor jedoch das Falten stark beinträchtigen, sodass wir uns dagegen entschieden haben einen solchen einzusetzen.
Unser Wahl:
Wir bieten den Ansmann Vorderradmotor an bei dem man die Geschwindigkeit bis zu der der Motor antreibt vorwählen kann (15-25 Km/h in 6 Schritten). Das hat den Vorteil, dass man sich um nichts kümmern muss und in einer Gruppe nicht immer allen anderen wegfährt.
In der Unterstützungsstufe bis 15Km/h fahren Sie meistens ohne Motor und nur beim Anfahren und am Berg werden Sie unterstützt. Da allerdings mit voller Kraft.
Der Hinterradmotor den wir verbauen, ist der GoSwissDrive. Dieser wird Kraftabhängig gesteuert.
D.h. zu der Kraft die Sie aufbringen, wirkt proportional der Motor.
Vorteil: sehr dynamisch, sportliches Fahrgefühl. Nachteil: am Berg müssen Sie eine Grundlast erbringen die teilweise so hoch ist, das der Motor Ihnen nicht genug hilft.
Als weiteres System bieten wir den Gruberasisst an.
Dieses System ist sehr leicht und weitestgehend im Rahmen versteckt. Hat aber nur 200 Watt und ist am Tandem nicht sinnvoll.
Dieser Antrieb unterstützt immer nur für kleine Strecken und ist für eher sportliche Fahrer die auf den letzten 500m am Berg mit dem Mountainbike oder Rennrad eine kleinen Hilfe brauchen.














